

CanonEOS 600D
Das Gehäuse der Canon EOS 600D ist eine beliebte APS-C-Spiegelreflexkamera mit 18 Megapixeln, schwenkbarem Display und Canon EF/EF-S-Bajonett.
Technische Spezifikationen
Entstehung & Geschichte
Die Anfang 2011 auf den Markt gebrachte Canon EOS 600D (in den USA als Rebel T3i bekannt) setzte neue Maßstäbe für Einsteiger- und Mittelklasse-DSLRs. Mit ihrem 18-Megapixel-CMOS-Sensor im APS-C-Format, dem DIGIC-4-Prozessor und dem praktischen dreh- und schwenkbaren LCD-Monitor wurde sie zu einem extrem erfolgreichen Modell für Fotografie-Einsteiger und Content-Ersteller.
Mechanisch zeichnet sich die Kamera durch eine solide Bauweise aus Polycarbonat auf einem Metallchassis aus. Obwohl der Schlitzverschluss für viele Tausend Auslösungen konzipiert ist, führt intensiver Gebrauch im Laufe der Jahre zu typischen Verschleißerscheinungen an Verschluss, Spiegelmechanik und Display-Flachbandkabeln.
Werkstätten schätzen die EOS 600D wegen ihrer gut strukturierten inneren Modulbauweise. Durch den Austausch von Verschlussblöcken, die Reinigung des Autofokus-Sensors und das Erneuern von abgenutzten Belegen lässt sich die Lebensdauer dieser verlässlichen Arbeitskamera deutlich verlängern.
Häufige Defekte
- Verschleiß des Verschlusses oder Fehlfunktion der Spiegelmechanik (Fehlercodes Err 20 / Err 30)
- Klemmender Pop-up-Blitz oder Schalterdefekt im Blitzschuh (Err 05)
- Verschleiß des Flexkabels zum schwenkbaren LCD-Bildschirm (Flackern oder Bildausfall)
- Beschädigte oder verbogene Pins im SD-Kartenleser
- Ablösen oder Aufquellen der Gummi-Griffflächen durch Hautfette
Wartungsschwerpunkte
- Austausch und Kalibrierung des Verschlusses sowie der Spiegelmechanik
- Professionelle Nassreinigung des Tiefpassfilters/Tiefpasssensors und Entstaubung des Autofokus-Moduls
- Reparatur und Erneuerung defekter Display-Scharnierkabel und SD-Slot-Einheiten
Die Gehäusedemontage ist gut strukturiert, erfordert aber Vorsicht beim Abziehen der feinen Flexkabel und der Entladung des Hochspannungskondensators des internen Blitzes.